#butzbachhilft und packt mit an:

solidAHRität mit einer Region in Not!

Bildquelle: Stephanie Rau-Helmig

Innerhalb von 24 Stunden fielen in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 mehr als 100 Liter pro Quadratmeter in Teilen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – mit verheerenden Folgen für die Menschen vor Ort. Das Hochwasser an der AHR ist die Geschichte einer großen Zerstörung auf einer unvorstellbaren Strecke von fast 70 km.

“Entlang der Ahr leben laut EU-Auswertung rund 56.000 Menschen. Dabei geht die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) von 42.000 Betroffenen aus. Mindestens 17.000 von ihnen haben Hab und Gut verloren oder stehen vor erheblichen Schäden. Die Flut reißt mindestens 467 Gebäude mit sich, darunter mindestens 192 Wohnhäuser. Von den 4.200 Gebäuden entlang der Ahr sind geschätzt mehr als 3.000, also mehr als 70 Prozent aller Gebäude, beschädigt worden.” (Quelle: SWR Aktuell)

Viele kennen die Bilder und Videos aus den (sozialen) Medien, stellvertretend dafür nachfolgend Altenahr vor und nach der Flut:

Nach inzwischen mehr als 4 Monaten nach der verheerenden Flutkatastrophe wird noch immer jede Art von Unterstützung dringend benötigt und jede helfende Hand ist weiterhin willkommen.

Aus der Not wurde an vielen Stellen aber auch eine Tugend gemacht – wie z.B. mit der Aktion “Flutwein.de” – und die Katastrophe ist eine beispiellose Geschichte von Zusammenhalt und Hoffnung, von #solidAHRität, #wiedAHRaufbau und #dankbAHRkeit.

Bildquelle: Stephanie Rau-Helmig

Werden Sie Teil von dieser Geschichte!

Der erste Hilfseinsatz fand am 9. Oktober 2021 statt.

Es war bereits ein umfassendes Bündnis – bestehend aus der Evangelischen Markus-Kirchengemeinde, der Katholischen St. Gottfrieds-Gemeinde, der rum-orthodoxen St. Petrus und Paulus-Gemeinde, der Evangelischen Stadtmission und der Stadt Butzbach – am 9. Oktober 2021 mit 46 freiwilligen Helfer:innen zwischen 18 und 81 Jahren im Ahrtal.

Überwältigt von der “Gefühlswaschmaschine” des Ahrtals, gingen bereits auf der Rückfahrt die Planungen für einen weiteren Hilfseinsatz gemeinsam mit dem Helfer-Shuttle los…

Bildquelle: Alexandra Friedrich

Bildquelle: Frauke Schrenk

Der zweite Hilfseinsatz fand am 6. November 2021 statt.

Wieder machte sich ein umfassendes Bündnis – bestehend aus der Evangelischen Markus-Kirchengemeinde, der Katholischen St. Gottfrieds-Gemeinde, der rum-orthodoxen St. Petrus und Paulus-Gemeinde, der Evangelischen Stadtmission und der Stadt Butzbach – am 6. November 2021 mit 50 freiwilligen Helfer:innen zwischen 18 und 82 Jahren auf den Weg ins Ahrtal, um an unterschiedlichen Einsatzorten in Bad Neuenahr zu helfen.

Einige Helfer:innen wurden dabei auch gefilmt – das Interview ist auf Facebook zu sehen.

Bildquelle: Stephanie Rau-Helmig

Der dritte Hilfseinsatz findet im Frühjahr 2022 statt.

Wir planen für das Frühjahr den dritten Helfereinsatz. Schreiben Sie uns gerne eine Mail an ahrtal@butzbach-hilft.de , wenn Sie über Neuigkeiten dazu informiert werden möchten. Davon unabhängig, können Sie natürlich auch jederzeit “auf eigene Faust” über das helfer-shuttle.de an einem Hilfseinsatz teilnehmen – dafür ist lediglich eine vorherige Anmeldung nötig.

Über die Initiative

Das Helfer-Shuttle.de ist eine von Thomas Pütz gegründete und Markus Wipperfürth unterstützte Privat-Initiative in der Grafschaft-Ringen, gänzlich unpolitisch und kooperiert mit KEINER Partei oder Bewegung. Die einzigen, mit denen das Helfer-Shuttle.de kooperiert, sind die Behörden. Das Helfer-Shuttle.de sind einfach nur Ahrtaler Unternehmer, die ihre Heimat lieben – und sie wieder aufbauen möchten.

Das Helfer-Shuttle.de hat mit inzwischen mehr als 90.000 Helfer:innen bereits mehr als 10.000 Aufträge von Betroffenen aus dem Ahrtal erfolgreich abgewickelt.

Bildquelle: FAZ

Ihnen fehlt noch ein letzter kleine Motivationsschub?

Dann schauen Sie sich gerne die 3 Kurz-Videos auf FFH oder die vielen Beiträge auf der Facebook-Seite vom Helfer-Shuttle an und informieren Sie sich weiter auf der Webseite vom helfer-shuttle.de. Überall wird bewegend zusammengefasst, was die Menschen im Ahrtal erlebt haben. Die Naturkatastrophe einerseits und eine nicht für möglich gehaltene Solidarität andererseits.

Weitere Fragen & Antworten

Für eine Anmeldung besteht ein Mindestalter von 18 Jahren. Wenn eine erziehungsberechtigte Begleitperson dabei ist, kann nach Rücksprache das Mindestalter auf 16 Jahre reduziert werden. Darunter ist ein Einsatz, eine Begleitung leider nicht möglich.

Für den nächsten Hilfseinsatz im Frühjahr 2022 planen wir ebenfalls wieder die Abfahrt um 6:00 Uhr am Busbahhof Butzbach und unsere Rückkehr gegen 21:00 Uhr am Busbahnhof Butzbach.

Wichtig sind trittfeste (Arbeits)Schuhe und Arbeitshandschuhe. Alles Weitere (Schutzbrille, Ohrenschützer, Werkzeug usw.) gibt es vor Ort am Helfer-Shuttle-Camp. Ansonsten sind ein Rucksack mit einer Trinkflasche sicher sinnvoll, eventuell Wechselkleidung (=kann im Bus gelassen werden) für die Rückfahrt.

Die Situation im Ahrtal ist unglaublich agil. Noch immer sind die unterschiedlichsten Arbeitseinsätze möglich und wichtig: Entkernen von Häusern; Eimerketten, um Schlamm zu entfernen; diverse andere Aufräumarbeiten. Vereinzelt wird schon mit Wiederaufbauarbeiten (Verputzen, Tapezieren, Rollrasen verlegen, Blumen pflanzen usw.) begonnen. Aber auch ein „einfaches“ Zuhören ist wichtig. Niemand kann heute sagen, was morgen für welche Arbeiten an Bedarf besteht.

Idealerweise bekommen wir auch für den dritten geplanten Hilfseinsatz im Frühjahr 2022 wieder unseren Helfer-Scout Dirk, der schon bei den beiden anderen Hilfseinsätzen dabei war.

Kurzum: Wenn wir weniger Erwartungen haben, können wir weniger enttäuscht werden. 🙂 Aber Sie werden sicher einen Ihren Fähigkeiten entsprechenden Arbeitseinsatzort finden.

Die Busfahrt ins Ahrtal ab Butzbach findet unter 2G statt. Für die Busfahrt zum Helfer-Shuttle-Camp besteht keine Maskenpflicht.

In den Helfer-Shuttle-Bussen ab dem Camp muss jedoch eine FFP-2 Maske bzw. eine OP-Maske getragen werden.

Zum 01.10.2021 wurde die Katastrophenfall-Lage für das Ahrtal aufgehoben und nun ist die Kreisverwaltung Ahrweiler für die Helferorganisation zuständig – weitere Informationen hierzu finden Sie u.a. unter hochwasser-ahr.rlp.de. Falls beim Helfer-Einsatz bei den unspezifischen (=keine Facharbeiten) Hilfsarbeiten was passieren sollte, ist man aber trotzdem weiterhin über die “Unfallkasse Rheinland-Pfalz” kranken- bzw. unfallversichert.

Wir werden Sie auch auf der zweiten Hilfsfahrt alle “DUZEN”. Warum? Da möchten wir Marc Ulrich vom Helfer-Shuttle zur Begrüßungsansprache von „Frank-Walter (Steinmeier)“ am 10. Oktober am Camp zitieren: „Seit der Nacht vom 14. Juli gibt es das ‘Sie’ im Ahrtal nicht mehr. So wie die Mauern und Zäune zwischen unseren Häusern weggespült wurden, so sind auch die Barrieren zwischen den Menschen gefallen. Wir alle sind uns so nah, wie niemals zuvor. We AHR one! Der Wegfall dieses formellen ‘Sie’s, ist zu einem Symbol für diesen unfassbaren Zusammenhalt geworden!“

Unterstützen Sie unser Vorhaben

  • Erzählen Sie von der Aktion #butzbachhilft weiter und verweisen Sie dabei auf butzbach-hilft.de.
  • Gerne erstellen wir Ihnen auch einen Banner für Ihre Onlinepräsenz oder Facebook-Auftritt – bitte teilen Sie uns dazu die möglichen Abmessungen mit (z.B. 768×360 Pixel oder 1.200×1200 Pixel).

Geld- und Sachspenden

  • Wer direkt an die Initiative “Helfer-Shuttle.de” spenden möchte, kann Dinge, die direkt benötigt werden, über die Helfer-Shuttle-Amazon-Wishlist kaufen. Das geht wie jeder andere Onlinekauf bei Amazon auch – nur dass man bei “Liederadresse” die “Grafschaft-Ringen” auswählt. Das Schöne daran ist, dass diese Sachspenden direkt im Helfer-Shuttle-Camp ankommen und man so weiß, was mit seiner Spende passiert.
  • Wer direkt an Betroffene spenden möchte, kann die Dinge über die Amazon-Wishlist der Versorgungsstation Walporzheim kaufen oder an das Spenden-Shuttle.de spenden.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Spenden einem Helfer / einer Helferin mitgeben, damit diese/r die Spenden direkt Betroffenen übergeben kann.

BITTE BEACHTEN SIE: Es werden (aus organisatorischen Gründen) KEINE klassischen Sachspenden angenommen – bitte sehen Sie davon ab!

  • Sie können uns Geldspenden oder Sachleistungen mitgeben (nach Rücksprache z.B. Baumaterial, Werkzeuge oder haltbare Lebensmittel-Chargen). Die Übergabe dokumentieren und belegen wir natürlich.
  • Sie können uns auch gerne Mitarbeiter „mitschicken“: Geben Sie doch beispielsweise einem Mitarbeiter einen Tag „Urlaub“, wenn er mit uns ins Ahrtal fährt. 😊
  • Sie können natürlich auch gerne als Team kommen – was übrigens eine ganz tolle Teambuilding-Aktion ist.

Nachfolgend einige Aktionen, auf die wir aufmerksam machen möchten. Schicken Sie uns gerne weitere Links oder allgemeine Ideen, damit wir diese Liste weiter ergänzen können.

  • Als wir die erste #butzbachhilft-Fahrt planten, haben wir noch nicht an eine zweite gedacht – die Planungen dafür gingen aber bereits auf der Rückfahrt dazu los. Natürlich hoffen wir nach der zweiten Hilfsfahrt auch noch auf eine dritte Hilfsfahrt – die voraussichtlich im Frühjahr 2022 stattfinden wird.
  • Auch wenn es in der Gruppe vielleicht mehr motiviert und Spaß macht, zu helfen: Sie können natürlich jederzeit gerne auch “auf eigene Faust” zum helfer-shuttle.de in die Grafschaft-Ringen fahren – dazu ist lediglich eine Anmeldung erforderlich.

Tipp: Schreiben Sie eine E-Mail an ahrtal@butzbach-hilft.de mit einem kurzen Hinweis, dass Sie gerne über weitere Neuigkeiten zur Aktion #butzbachhilft unverbindlich informiert bleiben möchten. So verpassen Sie nicht den nächsten Hilfseinsatz.

Das ist eine berechtigte Frage. Lassen Sie uns das als Anfang sehen und ein #butzbachhilft immer da „einsetzen“, wo Hilfe gebraucht wird.

JEDER kann helfen, denn JEDER wird benötigt und ist willkommen. Auch zu zwei linken Daumen werden passende rechte Daumen gefunden – versprochen! 🙂

Sie haben noch Rückfragen zum Projekt, möchten mit auf den nächsten Hilfseinsatz im Frühjahr 2022 oder diesen anderweitig unterstützen? Schreiben Sie gerne eine E-Mail an ahrtal@butzbach-hilft.de oder wenden Sie sich telefonisch unter 0177 8944201 an Stephanie Rau-Helmig.